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Lean Management: Definition, Nutzen und Tools

- Lesedauer: 3 Minuten
lean management

Viele Unternehmen, die mit Leistungsproblemen konfrontiert sind, stellen sich Fragen zu ihrer Organisations- und Managementstruktur. Für einige von ihnen scheint die Einführung eines Lean Management-Ansatzes eine Lösung zu sein, um wieder zu Produktivität und Rentabilität zurückzukehren, indem sie sich insbesondere auf die Reduzierung von Verschwendung und die Suche nach Wert stützen.

Was ist Lean Management in der Praxis? Dieser Blogartikel gibt einen Überblick über die wichtigsten Dinge, die du über Lean Management wissen solltest: Definition, Ziele und Werkzeuge.

Lean Management : Worum geht es?

Definition und Ziele von Lean Management

Um sich der Definition von Lean Management zu nähern, ist es notwendig, vom englischen Wort „lean“ auszugehen, das „mager“ oder „ohne Überflüssiges“ bedeutet. „Lean Management ist eine Methode der Arbeitsorganisation und des Managements, die darauf abzielt, die Leistung eines Unternehmens zu verbessern, indem überflüssige Kosten eliminiert und die Verschwendung von Ressourcen eingeschränkt werden. Die Kundenzufriedenheit steht im Mittelpunkt dieses Ansatzes. Alle Akteure des Unternehmens werden mobilisiert, um diese Ziele zu erreichen.

Eine der Besonderheiten des Lean Management ist, dass es sich um einen langfristigen Ansatz handelt, der in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess eingebunden ist. Das Lean Management legt auch großen Wert auf die Neugestaltung von Prozessen, um Ergebnisse zu erzielen.

Schließlich soll die Entwicklung der Beschäftigten dazu beitragen, mehr Wert für das Unternehmen zu schaffen.

Lean Management in Kürze

  • Analyse und Optimierung von Flüssen und Prozessen
  • Identifizierung und Reduzierung der verschiedenen Verschwendungen
  • Einführung eines Systems der „gezogenen Flüsse“.
  • Kontinuierliche Verbesserung
  • Einbeziehung aller Mitarbeiter/innen

Woher kommt das Lean Management

Lean Management ist ein Produktionssystem, das nach dem Zweiten Weltkrieg von der Firma Toyota in Japan eingeführt wurde. Das Ziel des Unternehmens war es, die Produktionskosten zu senken und die Verschwendung zu reduzieren. Um dies zu erreichen, wollte das Unternehmen alle Beschäftigten des Unternehmens einbeziehen.

Das Lean Management wurde später von Forschern des Massachusetts Institute of Technology (MIT) theoretisiert. Die Forscher verglichen verschiedene Produktionsmethoden in der Automobilindustrie und kamen zu dem Schluss, dass das System, das in den Toyota-Werken entwickelt wurde, am besten funktionierte. Das so genannte „Lean Manufacturing“ ist gewissermaßen die westliche Übersetzung des Toyota-Produktionssystems. Lean Management entstand zwar in der Automobilproduktion, hat sich aber mittlerweile so weit entwickelt, dass es in die verschiedenen Schichten eines Unternehmens eindringen kann.

Lean Management in der Praxis

Wie kann man in einem Unternehmen einen Lean Management-Ansatz umsetzen?

Hier sind einige grundlegende Prinzipien, die du kennen solltest, um einen Lean-Management-Ansatz effektiv umzusetzen.

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  • Stelle den Kunden in den Mittelpunkt des Unternehmens und stelle fest, für welchen Wert er bereit ist zu zahlen.
  • Verschwendung identifizieren und reduzieren, vom Rohstoff bis zum Kunden. Das bedeutet, dass die Abläufe und Prozesse analysiert werden müssen, um sie zu optimieren.
  • Den Fluss straffen oder mit „gezogenen Flüssen“ arbeiten. Dies verkürzt die Zeit zwischen der Bestellung eines Kunden und dem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen für das Produkt bezahlt wird, und senkt gleichzeitig die Lagerkosten.
  • Beziehe alle Beschäftigten ein und nutze die kollektive Intelligenz. Jede/r Beschäftigte muss zum Erfolg des Prozesses und zum Erreichen der Ziele beitragen.
  • Ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess, da immer wieder neue Verschwendungen auftreten können.

Einige Unternehmen beauftragen eine externe Firma mit der Einführung von Lean Management und der Begleitung von Veränderungen. Andere beschäftigen sich mit der Einstellung eines Lean Managers oder schulen einige ihrer Mitarbeiter.

Welche Tools gibt es im Lean Management?

Es gibt eine breite Palette an Werkzeugen, die für die Einführung einer Lean-Management-Methode zur Verfügung stehen. Hier sind einige Beispiele.

Die Abbildung der Wertschöpfungskette durch Value Stream Mapping oder „VSM“.

  • Die japanische 5S-Methode, die zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsabläufen eingesetzt wird. Auf Deutsch heißt sie „Löschen / Ordnen / Reinigen / Standardisieren / Nachhaltig machen“.
  • Die 3M-Methode (Muda, Mura, Muri auf Japanisch): Arbeit an Verschwendung, Unregelmäßigkeiten im Produktionsfluss und Übernutzung von Ressourcen.
  • Die 5W-Methode (Warum). Hierbei geht es ganz einfach darum, bei einem bestimmten Problem fünfmal die Frage „Warum“ zu stellen, um die tieferen Ursachen herauszuarbeiten.

Es gibt noch viele weitere Tools, die zur Verfügung stehen. Wichtig ist, dass jedes Unternehmen die für seinen Kontext am besten geeigneten Instrumente einsetzt und Leistungsindikatoren (KPIs, Key Performance Indicators) einführt, um die Ergebnisse zu messen. Die Maßnahmen werden dann bei Bedarf angepasst.

Einige Tipps zur Umsetzung von Lean Management

Wenn das Lean Management richtig umgesetzt wird, kann es zu einer Verbesserung der Gesamtleistung führen. Es sollte jedoch nicht nur als eine Reihe von Werkzeugen betrachtet werden, deren Einsatz das Problem der Unternehmensleistung lösen kann.

Wie jede organisatorische Veränderung muss sie von den Managern speziell begleitet werden, die die langfristigen Vorteile erklären müssen (eine kontinuierliche Verbesserung der Leistung und nicht ein punktueller Produktivitätsgewinn).

Andererseits müssen Unternehmen, die sich für die Einführung einer Lean-Methode engagieren, besonders auf die Auswirkungen dieser Einführung auf die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten und die Gesundheit am Arbeitsplatz achten.

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