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Netzwerkbetriebssysteme: Ein detaillierter Leitfaden zu Netzwerkverwaltungssoftwares

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Ein Netzwerkbetriebssystem (NOS oder Network Operating System) ist eine Software, die Netzwerkressourcen verwaltet und die Kommunikation zwischen den verschiedenen verbundenen Geräten erleichtert. Es ist das zentrale Element in IT-Infrastrukturen und gewährleistet die effiziente Verwaltung von Daten, Anwendungen und Benutzern.

Herkunft

Die Geschichte der Netzwerkbetriebssysteme beginnt Mitte der 1970er Jahre mit der Berkeley Software Distribution (BSD), die von UNIX abgeleitet wurde und fortschrittliche Netzwerkmanagementfunktionen einführte.

Durch die Entwicklung von UNIX mit seinem offenen Quellcode wurde die Schaffung von Varianten ermöglicht, die auf spezifische Bedürfnisse zugeschnitten sind und die Interoperabilität erleichtern.

Zu den Wegbereitern der Netzwerkbetriebssysteme zählen Windows NT von Microsoft, das eine robuste Architektur für professionelle Umgebungen bot, NetWare von Novell, das in den 1980er und 1990er Jahren mit seinen Dateimanagement-Fähigkeiten die lokalen Netzwerke dominierte, und Solaris von Sun Microsystems, das Fortschritte in Skalierbarkeit und Sicherheit brachte.

Wesentliche Merkmale

Netzwerkbetriebssysteme bieten mehrere Schlüsselfunktionen, um die Verwaltung und Leistung von Netzwerken zu optimieren:

  • Die grafische Benutzeroberfläche, die zunächst optional oder sogar nicht vorhanden war, hat sich mittlerweile zu einem entscheidenden Bestandteil entwickelt, der Netzwerkadministratoren ermöglicht, Netzwerke intuitiv und effizient zu konfigurieren, zu überwachen und Fehler zu beheben.
  • Das Multitasking, das Betriebssystemen ermöglicht, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu bearbeiten und dabei die Netzwerkleistung zu optimieren, ist eine grundlegende Funktion, die eine effizientere Ressourcenzuteilung und eine schnelle Reaktion auf Anforderungen gewährleistet.
  • Der Echtzeitbetrieb, entwickelt für strenge Anforderungen bestimmter Umfelder, in denen die Datenverarbeitung innerhalb präziser Zeitfenster erfolgen muss.
  • Die Integration und Verwaltung der TCP/IP-Protokolle sind wesentlich, da ohne diese jegliche Netzwerkkommunikation unmöglich wäre. Das TCP/IP-Protokoll bildet die Basis der Netzwerkkommunikation, die den Austausch von Daten zwischen Geräten ermöglicht. Diese Netzwerkbetriebssysteme müssen diese Protokolle effektiv handhaben, um nahtlose Konnektivität und Kommunikation über das Netzwerk hinweg zu gewährleisten.

Komponenten und Architektur

Sie sind konzipiert, um Netzwerkressourcen effektiv zu koordinieren und zu verwalten. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, zu gewährleisten, dass alle Geräte und Dienste harmonisch zusammenarbeiten.

  • Die Netzwerkprotokolle sind unerlässlich für die Ermöglichung der Kommunikation zwischen verschiedenen verbundenen Systemen. Netzwerkbetriebssysteme unterstützen verschiedene Protokolle, um den Datenaustausch zu erleichtern, einschließlich TCP/IP, dem Standardprotokoll für Internetkommunikation.
  • Die Dateisysteme spielen eine entscheidende Rolle bei der Verwaltung von Daten und Speicherressourcen. Sie organisieren, speichern und sichern Dateien so, dass ein schneller und zuverlässiger Zugriff auf Informationen gewährleistet ist, die für Benutzer und Netzwerkanwendungen benötigt werden.
  • Die Kompatibilität mit verschiedenen Hardwareplattformen ist ein Schlüsselelement von Netzwerkbetriebssystemen. Diese Betriebssysteme sind darauf ausgelegt, auf einer Vielzahl von Hardwarearchitekturen zu laufen, von Hochleistungsservern bis hin zu eingebetteten Geräten.

Beispiele für Netzwerkbetriebssysteme

Hier sind einige Beispiele für aktuelle Netzwerkbetriebssysteme:

Microsoft Windows Server

Sicher das am häufigsten genutzte Netzwerk-Betriebssystem, bieten Server von Windows leistungsstarke Funktionen, hohe Verfügbarkeit, Stabilität und umfassende Sicherheit. Sie sind konzipiert für Unternehmensverwaltung, Datenspeicherung, Vernetzung und Anwendungshosting.

Unix OS

Entwickelt von den Bell Labs von AT&T in den 1960er Jahren, ist das Unix OS ein portables, stabiles, Mehrbenutzer- und Multitasking-System, das für Webserver, Desktops und Laptops verwendet wird.

Cisco Internetwork OS (IOS)

Cisco IOS ist eine Familie von proprietären Netzwerk-Betriebssystemen für Serviceanbieter und Unternehmen, integriert in verschiedene Router und Switches von Cisco Systems und bietet umfassende Funktionen für Routing, Switching, Internetworking und Telekommunikation.

Junos OS

Basierend auf FreeBSD versorgt Junos OS Netzwerkgeräte von Juniper, wie Switches und Firewalls, und bietet erhöhte Verfügbarkeit, Flexibilität und operative Effizienz.

Open VMS

OpenVMS ist ein Server-Betriebssystem, das auf diversen Chip-Architekturen läuft. Es bietet Multisite-Cluster-Konfigurierbarkeit und ist darauf ausgelegt, kritische Umgebungen zu unterstütten.

Fazit

Netzwerkbetriebssysteme sind unverzichtbar für die Verwaltung von Kommunikation und IT-Ressourcen. Ihre Entwicklung und Vielfalt stellen sicher, dass Netzwerke stabil, sicher und effizient bleiben und so den unterschiedlichen Anforderungen moderner Unternehmen gerecht werden.

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