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KI als Waffe: Was Hacker mit KI alles anstellen…

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ki als waffe

Künstliche Intelligenz wird von Cyberkriminellen immer häufiger eingesetzt. In naher Zukunft könnte neuartige, von KI angetriebene Malware auftauchen. Angesichts dieser Bedrohung müssen sich auch die Akteure der Cybersicherheit dieser neuen Technologie zuwenden...

Cyberkriminalität ist auf dem Vormarsch. In den letzten Jahren sind Hacking-Werkzeuge immer erschwinglicher geworden.

KI Gefahr: Heute ist es für ein paar Euro für jeden möglich, sich ein Hacking-Kit zu besorgen, das keinerlei technische Fähigkeiten erfordert.

Einige Hacker bieten ihre Dienste auch über Foren im Dark Web an. Die Hacking-Techniken werden immer ausgefeilter und ihre Reichweite wird immer größer.

Außerdem haben Technologien wie das Internet der Dinge, Smartphones und soziale Netzwerke zu einem expontentiellen Anstieg der Datenmenge geführt, die täglich von Einzelpersonen und Unternehmen generiert wird. In den Augen von Hackern stellen diese Daten eine wertvolle und besonders begehrte Beute dar.

Laut Business Insider kann ein Hacker mit der Verbreitung von Ransomware durchschnittlich 84.000 US-Dollar pro Monat einnehmen.

Angesichts dieses Anstiegs der Cyberkriminalität wächst auch die Cybersicherheitsindustrie

Laut Statista könnte dieser Markt bis 2023 einen Wert von 248 Milliarden US-Dollar erreichen.

Cyberkriminelle und Cybersicherheitsexperten führen einen unaufhörlichen Krieg. In dem Maße, wie neue Bedrohungen auftauchen, werden auch neue Schutzmaßnahmen entwickelt, um sie zu bekämpfen.

In naher Zukunft könnten sich beide Seiten jedoch eine besonders revolutionäre aufkommende Technologie zunutze machen: die künstliche Intelligenz. Während KI zunehmend von Cybersicherheitssoftware eingesetzt wird, haben auch Kriminelle großes Interesse an ihr.

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Zum Beispiel kann die auf Machine Learning basierende Technologie der optischen Zeichenerkennung (OCR) die Sicherheit von „CAPTCHAs“ überlisten: diese verzerrten Texte, die verhindern sollen, dass sich Roboter auf Webseiten anmelden.

Ebenso können Kriminelle dank KI Dein Passwort schneller erraten. Deep Learning ermöglicht es, Brute-Force-Angriffe zu beschleunigen. In einer Studie fütterten Forscher ein neuronales Netz mit Dutzenden Millionen von Passwörtern, die ihnen entwischt waren. Anschließend konnte die KI mit einer Erfolgsquote von 26 % neue Passwörter erraten.

Künstliche Intelligenz macht es Hackern auch leichter, Ziele für ihre Angriffe zu identifizieren oder dank vollautomatischer Infrastrukturen Angriffe mit mehreren Millionen Transaktionen in wenigen Minuten zu initiieren.

Dadurch können Hacker ihre Effizienz und Produktivität steigern.

KI Gefahr: Hacker werden bald "Malware 2.0" ausrollen

Laut der Cybersicherheitsfirma Malwarebyte steht das Schlimmste noch bevor. Künstliche Intelligenz könnte die Welt schon bald in das Zeitalter der „Malware 2.0“ führen. Diese neuartige, auf KI basierende Malware würde alle bisherigen Grenzen in Bezug auf Leistung und Gefahr sprengen.

Eine Malware 2.0 könnte unter anderem mit der Zeit durch KI lernen. Wenn sie von einer Antivirensoftware erkannt wird, könnte sie feststellen, was die Ursache für die Erkennung war, und verstehen, wie sie durch Änderung ihres Verhaltens oder ihres Computercodes überlistet werden kann.

Um dieser neuen Bedrohung zu begegnen, wird auch die Cybersicherheitsindustrie gezwungen sein, künstliche Intelligenz zu nutzen. Antiviren-Tools könnten z. B. Machine Learning nutzen, um verdächtiges oder ungewöhnliches Verhalten in Computerprogrammen leichter zu erkennen. Diese Tools könnten auch E-Mails nach Phishing-Versuchen durchsuchen oder die Analyse von Netzwerkdaten automatisieren, um eine ständige Überwachung zu ermöglichen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Krieg gegen Cyberkriminalität gerade erst begonnen hat und künstliche Intelligenz eine zentrale Rolle auf dem Schlachtfeld einnehmen könnte.

Um mehr über diese Technologie zu erfahren, entdecke unsere Dossiers über Deep Learning und künstliche Intelligenz.

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